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Kirchliche Trauung |
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Der Ablauf wird vorab mit dem Pfarrer besprochen, der die Trauung abhält.
Der ursprüngliche Sinn der Übergabe der Braut vom Brautvater an den Bräutigam ist der
Übergang der Frau vom väterlichen Schutz in die Obhut des Ehemannes. Da heutzutage die Kinder
schon früh aus dem Elternhaus ausziehen und eigene Wege gehen, ist dieses Sinnbild in den meisten
Fällen nicht mehr zeitgemäß. Die Gäste sind vor dem Brautpaar an der Kirche und so
beginnt die kirchliche Trauung für das junge Paar mit dem Gang durch die Reihe der Gäste zum
Altar. Da das Paar während der Trauung niederkniet und man dabei die Schuhsohlen sieht, ist es wichtig,
die Preisschilder unter den Schuhen vorher zu entfernen. Nach der Trauungszeremonie und dem Verlassen der
Kirche durch das Brautpaar begrüßt das Paar die Gäste, die nach und nach aus der Kirche
kommen.
Hier der Bericht eines Gastes, der zu Pferd kam:
Heute mal wieder was neues von Konstanz. Nämlich Hochzeit. Nee, nicht Madras und ich, sondern
Spalier stehen haben wir gespielt. bzw. Eskorte. Hier erst mal Madras aus der Box geholt und in die
Halle genommen. Mal sehen, ob ich aus dem die Angst, an der Dekoration vorbeizugehen,
wegbekomme. Klarer Fall von Denkste: Die ist gar nicht gefährlich, zumindest, wenn ich nicht
draufsitze... Na warte Madras, am Dienstag... ;-) Dann noch wälzen lassen, nach dem xten Versuch
ist er dann rumgekommen (Ich bin ein junges Pferd, einmal rum langt immer noch!) ;-)
Dann zum Ernst des Lebens: Putzen und anschließend mit Shampoo waschen. Geht einiges drauf auf
so ein Pferd, bis es schäumt. Manchmal hat so ein Pony Vorteile ;-) Das Wetter war ideal dafür,
er hat das so richtig genossen... Hey Schweif verlesen geht auch gut, wenn der frisch gewaschen
ist. Schweif geradeschneiden (Halt, das ist die Küchenschere!) und Zöpfe einflechten. Denkste:
Der hat bis vor kurzem eine Stehmaehne, die die mir's gezeigt hat, hat nach dem ersten aufgegeben...
Dann halt so, auch egal. Madras in die Box, Mittagessen rein (für ihn) und Sattelzeug
putzen. Dabei fast Huf- und Lederfett verwechseln...
Umziehen. Das Jackett haben wir zur Kirche fahren lassen. Madras aus der Box zerren und satteln
und trensen. Schleck mich bitte nicht ab... Hey, das erste Mal in meinem Leben mit Krawatte heute,
so ein komischer Lappen halt. Was tut man nicht alles...
Nachdem wir auf den Pferden waren (ohne schwarz oder abgeschleckt zu werden) ging's dann zu
Kirche. Wie anzunehmen problemlos, ich habe mal wieder gesehen, was ich an Madras habe. Naja,
fast: Beim Nachgurten erst mal eine schwarze Hose geholt. Verdammt unpraktisch, traditionelle
Reitklamotten, gleich dreckig... Unten angekommen hieß es erstmal, daß die Kirche erst in 20 Minuten
aus ist. Kann ja heiter werden, 12 Pferde, manche total unruhig... Naja, wir haben dann alle schattige
Ecken gesucht und die vollgeäppelt... Madras hat das nicht gestört, ein paar andere
Pferde haben nicht verstanden, daß ruhigstehen einfacher ist...
Kirche aus, Braupaar begrüssen, Sekt gab's auch für uns und dann nach endlos Palaver vornedraus,
zumindest ein oder zwei Kilometer. Gehupt hat zum Glueck niemand :-)
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Danach ist ein günstiger Augenblick für ein Gruppenfoto. Dazu sollte man einen Fotografen bestellen und jemanden aus der Verwandtschaft bestimmen, der die Organisation übernimmt.
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Schließlich erhalten die Autofahrer unter den Gästen Schleierfetzen, die sie an ihre Antennen binden können und alle zusammen fahren zum Festort.
Die Sprüche Salomos 8,17:
Ich liebe, die mich lieben und die mich suchen, finden mich.
Die Sprüche Salomos 21,2:
Einen jeglichen dünkt sein Weg recht; aber der Herr prüft die Herzen.
Der Prophet Nahum 1,7:
Der Herr ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt die, die auf ihn trauen.
Epheser 5,2:
Lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat.
(Diesen Vorschlag hat Uwe per E-Mail gesendet)
Das Evangelium nach Matthäus 5,8:
Selig sind die, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
Der Brief des Paulus an die Römer 8,14:
Denn welcher der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
Der Brief des Paulus an die Römer 12,12:
Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet.
Der Brief des Paulus an die Römer 13,10:
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
Der erste Brief des Paulus an die Korinther 13,13:
Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
Der erste Brief des Paulus an die Korinther 16,14:
Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen!

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